Gruppe H  Farbentauben, Schweizer Farbentauben

Rassenreihenfolge auf Ausstellungen

Die nachfolgende Auflistung der Rassen, entspricht der empfohlenen Rassenreihenfolge auf Ausstellungen durch den Zucht und Anerkennungsausschuß.

Fränkische Samtschildtaube

Böhmische Flügelschecke

Farbentauben

Schweizer Farbentauben

 

Berner Weißschwanz

 

Farbentauben

54 Rassen

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Böhmentauben

40

Böhmen. Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt.

Gimpeltauben

40

Vermutlich Dalmatien/Illyrien. Die Kupferschwarzflügel (engl.: Archangel) wurden in England, die anderen Farbenschläge in Deutschland durchgezüchtet und weiter verfeinert.

Eistauben

40

Gehört zu den ältesten deutschen Farbentauben; ursprünglich nur glattfüßig, später auch belatscht herausgezüchtet. Die Heimat der Dunkeläugigen ist Sachsen, die der Rotäugigen Schlesien und die Lausitz. Die glattfüßig gehämmerte Eistaube –Forellentaube genannt- soll sowohl in Schlesien wie in Süddeutschland entstanden sein.

Dänische Stieglitze

40

Dänemark, seit ca. 1840 gezüchtet.

Startauben

40

Sehr alte Rasse, mit Sicherheit schon im 16. Jahrhundert in Süd- und Mitteldeutschland gezüchtet.

Feldfarbentauben, glattfüßig

40

Sachsen und Thüringen.

Münsterländer Feldtauben

40

Im Münsterland (Westfalen) um 1970 aus Feldtauben, Brieftauben und Deutschen Modenesern erzüchtet.

Süddeutsche Kohllerchen

40

Süddeutschland, besonders Württemberg.

Süddeutsche Tigermohren

40

Schwäbisches Oberland. Schon um 1700 in der Literatur erwähnt. Mit Schweizer Farbentauben gleicher Zeichnung verwandt.

Süddeutsche Weißschwänze

40

Süddeutschland, vor allem Württemberg.

Süddeutsche Blassen

40

Eine der ältesten Farbentauben Süddeutschlands.

Süddeutsche Mönchtauben, belatscht

40

Württembergisches Oberland, in der Biberacher Gegend erzüchtet; wurde früher Biberacher Schecke genannt.

Süddeutsche Mönchtauben, glattfüßig

40

Süddeutschland, in der Ulmer Gegend erzüchtet, nahe verwandt mit den Thurgauer Mönchen; wurde früher Ulmer Schecke genannt.

Echterdinger Farbentauben

40

Echterdingen auf den Fildern (Württemberg)

Süddeutsche Schildtauben

40

Süddeutschland, vor allem Württemberg.

Süddeutsche Mohrenköpfe

40

Süddeutschland, vor allem Württemberg.

Württembergische Mohrenköpfe

40

Süddeutschland, vor allem Württemberg und Franken. Früher großlatziger Süddeutscher Mohrenkopf genannt, seit 1978 eigener Standard und neuer Name.

Süddeutsche Latztauben

40

Süddeutschland, vor allem Württemberg.

Süddeutsche Schnippen

40

Alte Württemberger Rasse.

Fränkische Feldtauben

40

Franken, hauptsächlich das Altmühltal.

Fränkische Herzschecken

40

Franken, hauptsächlich Fränkische und Hersbrucker Schweiz.

Bernhardiner Schecken

40

Alte süddeutsche Farbentaube, besonders in Franken viel gezüchtet.

Nürnberger Schwalben

40

Mittelfranken

Fränkische Samtschilder

40

Mittelfranken

Nürnberger Lerchen

40

Franken, hauptsächlich Nürnberg und Umgebung.

Thüringer Einfarbige

40

In Thüringen etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden.

Thüringer Goldkäfertauben

40

In Thüringen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden, während des 2. Weltkrieges ausgestorben und in den 60er Jahren wieder erzüchtet.

Thüringer Weißschwänze

40

Thüringen

Thüringer Mäusertauben

40

Thüringen und angrenzende Gebiete Hessens.

Thüringer Weißköpfe

40

Thüringen

Thüringer Weißlätze

40

Thüringen

Thüringer Mönchtaube

40

Thüringen

Thüringer Schwalben

40

Thüringen

Thüringer Flügeltauben

40

Südthüringen, die Gescheckten kommen ursprünglich aus Böhmen.

Thüringer Storchtauben

40

Thüringen

Thüringer Schildtauben

40

Thüringen

Thüringer Schnippen

40

Thüringen

Thüringer Mondtaube

40

Thüringen

Thüringer Brüster

40

Alte Thüringer Farbentaube.

Sächsische Feldfarbentaube

40

Sachsen und Thüringen

Sächsische Weißschwänze

40

Sachsen

Sächsische Pfaffentauben

40

Sachsen; wahrscheinlich aus der ursprünglichen Form der Blassen und Trommeltauben erzüchtet.

Sächsische Mönchtauben

40

Sachsen

Sächsische Schwalben

40

Sachsen

Sächsische Flügeltauben

40

Sachsen. Seit langer Zeit besonders im Erzgebirge und in der Lausitz, aber auch in Schlesien und Böhmen gezüchtet.

Böhmische Flügelschecken

40

Böhmen

Sächsische Storchtauben

40

Sachsen

Sächsische Schildtauben

40

Sachsen

Sächsische Verkehrtflügeltauben

40

In Sachsen und Thüringen erzüchtet.

Sächsische Schnippen

40

Sachsen

Sächsische Mondtauben

40

Sachsen und Schlesien

Sächsische Brüster

40

Sachsen

Altdeutsche Mohrenköpfe

40

Sachsen

Schlesische Mohrenköpfe

40

Schlesien

 

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Schweizer Farbentauben

21 Rassen

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Einfarbige Schweizertaube

40

Alte Schweizerrasse mit Ursprung vor einigen Jahrhunderten.

Berner Lerche

40

Im 17. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Bern erzüchtet.

Berner Gugger

40

Im 16. Jahrhundert in der Schweiz, im Kanton Bern, erzüchtet. Gilt als eine der ältesten aller Schweizer Taubenrassen.

Berner Rieselkopf

40

Im 18. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Bern, erzüchtet.

Berner Spiegelschwanz

40

Im 18. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Bern, erzüchtet.

Berner Weißschwanz

40

Im 18. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Bern, erzüchtet.

Thurgauer Mehlfarbig

40

Alte Schweizer Rasse, die im Oberthurgau erzüchtet wurde.

Thurgauer Weißschwanz

40

Im Thurgau vor Jahrhunderten erzüchtet.

Thurgauer Mönch

40

Anfang des 20. Jahrhunderts im Thurgau aus Spitzkappen und Starhalsmönchen erzüchtet.

Thurgauer Schild

40

Im 19. Jahrhundert im Thurgau aus Spitzkappen und Deutschen Schildtauben erzüchtet.

Thurgauer Elmer

40

Alte Thurgauer Rasse aus Kreuzungen von Spitzkappen und Sächsischen Mondtauben erzüchtet.

Wiggertaler Farbenschwanz

40

In der Mitte des 20. Jahrhunderts im unteren Wiggertal aus Süddeutschen Mohrenköpfen, Süddeutschen Schnippen und verschiedenen Kreuzungstieren erzüchtet.

Aargauer Weißschwanz

40

In der Mitte des 20. Jahrhunderts im Kanton Aargau erzüchtet. Entstanden in der heutigen Form mit Spitzkappe und Tellerlatschen aus dem Zürcher Weißschwanz, Schweizer Spitzhauben und Sächsischen Weißschwänzen.

Luzerner Einfarbige

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Kupferkragen

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Goldkragen

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Rieselkopf

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Weißschwanz

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Schild

40

Im 20. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Luzerner Elmer

40

Im 19. Jahrhundert in der Schweiz, vor allem im Kanton Luzern, aus Schweizertauben und Mövchen erzüchtet.

Zürcher Weißschwanz

40

Im 19. Jahrhundert im Kanton Zürich aus federfüßigen Feldtauben entstanden.

 

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