Gruppe E  Kropftauben

Rassenreihenfolge auf Ausstellungen

Die nachfolgende Auflistung der Rassen, entspricht der empfohlenen Rassenreihenfolge auf Ausstellungen durch den Zucht und Anerkennungsausschuß.

Elsterkröpfer

Holländischer Kröpfer

Pommerscher Kröpfer

 

Kropftauben

32 Rassen

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Altdeutsche Kröpfer

60

Sehr alte deutsche Kröpferrasse.

Holländische Kröpfer

50

Niederlande; eng verwandt mit dem Pommerschen und Genter Kröpfer; wurde schon im Jahr 1600 von Aldrovandi beschrieben.

Pommersche Kröpfer

50

Alte, in Pommern (Vorpommern und Rügen) heimische Kröpferrasse, deren Vorfahren aus Holland eingeführt wurden.

Genter Kröpfer

50

Flandern, mit dem Altholländer und dem Pommerschen Kröpfer verwandt.

Französische Kröpfer

50

Nordfrankreich, in Deutschland seit 1870 bekannt.

Englische Großkröpfer

50

England. Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland eingeführt.

Englische Zwergkröpfer

40

England

Hanakröpfer

50

Tschechoslowakei. Entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Hanatiefebene in Mähren aus Kreuzungen zwischen Mährischen Strassern, Pommerschen und Englischen Kröpfern.

Bayerische Kröpfer

50

Deutschland. In Niederbayern um 1960 aus Pommernkröpfer, Englischen Kröpfern und Böhmentauben herausgezüchtet.

Verkehrtflügelkröpfer

50

Sachsen und Thüringen

Sächsische Kröpfer

50

Im sächsisch-thüringschen Grenzgebiet um Naumburg und Weißenfels entstanden. Die Anfänge aus Prager und Holländischen Kröpfern gehen bis in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts zurück.

Hessische Kröpfer

50

In Hessen, besonders in Oberhessen (Wetterau) seit alters her gezüchtet, heute über ganz Deutschland verbreitet.

Elsterkröpfer

50

In Mitteldeutschland erzüchtet.

Steigerkröpfer

50

Schlesien, Böhmen und Mähren.

Stellerkröpfer

50

Böhmen

Sterwitzer Flügelsteller Kröpfer

50

In Oberschlesien seit langer Zeit gezüchtet, später über ganz Deutschland verbreitet.

Schlesische Kröpfer

50

In Schlesien seit alter Zeit gezüchtet, später über ganz Deutschland verbreitet.

Thüringer Kröpfer

50

Seit alters her in Thüringen und Mitteldeutschland gezüchtet.

Aachener Bandkröpfer

50

Am Niederrhein, besonders in der Gegend von Aachen beheimatet.

Mährischer Weißkopfkröpfer

50

In Mähren seit langer Zeit gezüchtet und von dort eingeführt. In Deutschland bisher fälschlicherweise als „Böhmischer Kröpfer“ bezeichnet.

Tschechischer Kröpfer

50

Tschechoslowakei

Slowakischer Kröpfer

50

Westslowakei, seit ca. 1870 dort bekannt, 1951 in der CSFR anerkannt.

Liller Kröpfer

40

Nordfrankreich, Umgebung der Stadt Lille.

Voorburger Schildkröpfer

40

Niederlande. In den Dreißigerjahren aus Norwich-, Brünner und Steigerkröpfer und Schildtauben erzüchtet, 1938 in den Niederlanden und 1969 in Deutschland anerkannt.

Norwich Kröpfer

50

Die älteste in England, besonders in der Grafschaft Norfolk und ihrer Hauptstadt Norwich gezüchtete Kropftaube.

Marchenerokröpfer

50 mit Innenverkleidung und Sockel

Jahrhundertealte spanische Rasse, benannt nach der Stadt Marchena in Andalusien. Ursprünglich für Flugspiele benutzt, heute Ausstellungstaube.

Jiennensekröpfer

50

Spanien, moderne Form der sich über Jahrhunderte langsam veränderten Rasse „Gorguero“.

Valencianokröpfer Niederl. Zuchtrichtung

50

Aus alten spanischen Rassen in Argentinien entstanden, in den Niederlanden vollendet.

Rafenokröpfer

50

Sehr alte spanische Kropftaubenrasse.

Sevillanokröpfer

50

Spanien; um 1940 in Sevilla auf der Basis von alten Valencianokröpfern erzüchtet.

Amsterdamer Kröpfer

40 mit Innenverkleidung

Holland. Seit Anfang dieses Jahrhunderts wesentlich verfeinert.

Brünner Kröpfer

40

Böhmen und Mähren bzw. Prag und Brünn.

 

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