Gruppe A  Wassergeflügel, Puten und Perlhühner

Rassenreihenfolge auf Ausstellungen

Die nachfolgende Auflistung der Rassen, entspricht der empfohlenen Rassenreihenfolge auf Ausstellungen durch den Zucht und Anerkennungsausschuß.

 

Elsässer Gänse

Krummschnabelenten

Puten

Perlhühner

Gänse

Enten

 

Puten

1 Rasse

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Bronzefarbig

100

Bald nach der Entdeckung Amerikas nach Europa eingeführt; um 1550 bereits in westeuropäischen Ländern nachweisbar.

Schwarzflügel

100

Weiß

100

Rotflügel

100

Schwarz

100

Bourbon

100

Blau

100

Rot

100

Gelb

100

Kupfer

100

Cröllwitzer

100

 

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Perlhühner

1 Rasse

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Perlhühner

60

Obwohl schon den alten Griechen und Römern bekannt, verschwanden sie als Hausgeflügel über Jahrhunderte wieder. Im 15. Jahrhundert wurde die westafrikanische Wildform Numida meleagris galeata durch Portugiesen erneut in Europa eingeführt und domestiziert.

 

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Gänse

16 Rassen

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Emdener Gänse

100

Aus den vielen Jahrhunderten in Ostfriesland gehaltenen Gänsen seit Ende des 19. Jahrhunderts rassisch entwickelt.

Toulouser Gänse

100

Südfrankreich ; in England rassisch durchgezüchtet.

Pommerngänse

100

Pommern, hauptsächlich die Insel Rügen und das Gebiet um Stralsund

Deutsche Legegänse

100

Aus bodenständigen Landgänseschlägen planmäßig herausgezüchtet.

Afrikanische Höckergänse

100

Aus der wilden Schwanengans (Anser cygnoides) in Nordasien domestiziert. Im 18. Jahrhundert über Afrika (Madagaskar) nach Amerika und Europa gebracht.

Celler Gänse

100

Aus braunen und braungescheckten Landgänsen ab 1948 in Celle und Umgebung als selbstständige Rasse entwickelt.

Lockengänse

100

Vermutlich eine Mutation aus gewöhnlichen Gänsen; zuerst in Südosteuropa und am Schwarzen Meer aufgetreten. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland bekannt.

Diepholzer Gänse

100

In der hannoverschen Grafschaft Diepholz seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts aus Landgänsen erzüchtet.

Emporda Gänse

100

In der spanischen Provinz Emporda seit 1880 als Rasse erzüchtet und anerkannt.

Russische Gänse

100

Russland.

Pilgrimgänse

100

Europa. Namensgebung erfolgte in den USA.

Lippegänse

100

In Ostwestfalen-Lippe aus Landgänsen erzüchtet.

Steinbacher Kampfgänse

100

In der Gegend Steinbach-Hallenberg und Brotterode in Thüringen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts aus Kreuzungen von Land- und Höckergänsen, anfangs besonders für Ganterkämpfe erzüchtet; 1932 anerkannt.

Höckergänse

100

Vor vielen Jahrhunderten aus der wilden Schwanengans (Anser cygnoides) in Nordostasien domestiziert. Im 18. Jahrhundert aus China oder Japan nach Europa gebracht.

Elsässer Gänse

70

Frankreich. Aus einer Kreuzung zwischen der wilden Graugans und der langhalsigen Schwanengans aus China in den kleinen Tälern des Unterelsaß erzüchtet.

Tschechische Gänse

70

Alter, bodenständiger Gänseschlag aus Böhmen.

 

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Enten

21 Rassen

 

Rasse

Käfiggröße in cm

Herkunft

Warzenenten

70

Südamerika, bereits Anfang des 16. Jahrhunderts dort domestiziert vorgefunden (aus der Cairina moschata) und bald darauf nach Europa gebracht.

Rouenenten

70

In der Umgebung der Stadt Rouen in Nordwestfrankreich zu Nutzzwecken aus Landenten entstanden. In England auf Größe und Farbe durchgezüchtet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt.

Aylesburyenten

70

In England als Mastente erzüchtet.

Sachsenenten

70

Sachsen. In den dreißiger und erneut in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus Kreuzungen von Rouenenten, Deutschen Pekingenten und Pommernenten erzüchtet. 1957 anerkannt.

Deutsche Pekingenten

70

China

Amerikanische Pekingenten

70

Amerika

Rouen Clair-Enten

70

Frankreich. In der Umgebung der Stadt Rouen erzüchtet.

Gimbsheimer Enten

70

Deutschland. 1958 – 1963 aus Orpington-, Amerikanischen Peking- und Sachsenenten in Gimbsheim (Rheinland-Pfalz) herausgezüchtet.

Altrheiner Elsterenten

( Magpie-Enten)

70

Wales und Deutschland. Die Farbenschläge Schwarz und Blau wurden in Wales, der schwarze Farbenschlag auch in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Gimbsheim (Rheinland-Pfalz) neu herausgezüchtet.

Pommernenten

70

Unter verschiedenen Namen wurden gleichgezeichnete, blaue, schwarze oder gelbe Enten in verschiedenen Teilen Europas bereits im 18. Jahrhundert aus Landenten kultiviert (Pommern-, Schweden-, Uckermärker, Duclairenten). In Deutschland einheitlich nach dem früheren Hauptzuchtgebiet Pommern benannt.

Orpingtonenten

70

England

Cayugaenten

70

Nordamerika. Nach einem See im Staate New York benannt. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts über England nach Deutschland eingeführt.

Landenten

70

Seit Jahrhunderten in Europa bekannt.

Krummschnabelenten

70

Niederlande. Nach alten Aufzeichnungen aus den nordholländischen Weißlatzenten erzüchtet. In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht.

Campbellenten

70

In England als Legeente erzüchtet.

Streicherenten

70

In England aus Campbell- und Laufenten erzüchtet; in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt.

Overberger Enten

70

Holland. Mitte der neunziger Jahre aus Campbell-, Streicher-, Welsh Harlekin-, Gimbsheimer-, Orpington- und Krummschnabelenten erzüchtet.

Laufenten

70

Als Stammform gilt die Pinguinente aus Ost- und Südostasien. Im 19. Jahrhundert in England, im 20. Jahrhundert in Deutschland rassisch veredelt.

Smaragtenten

50

Amerikanischer Kontinent; Genaueres unbekannt.

Hochbrutflugenten

50

Anfang des 20. Jahrhunderts aus Kreuzungen von Wild- und Hausenten bei Erhaltung der Flugfähigkeit und der Eigenart, hoch angelegte Nistgelegenheiten zu bevorzugen, in Deutschland erzüchtet.

Zwergenten

50

Anfänge der Züchtung unbekannt; zunächst- besonders in den Niederlanden- als Lockente benutzt. In England zuerst rassig durchgezüchtet.

 

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